Rezension zum Buch „American Football – Alles, was man wissen muss“ von Adrian Franke aus dem Meyer & Meyer Verlag. Das beste und informativste Buch zu dieser in Deutschland aufstrebenden Sportart

Vielen Dank zunächst an den Meyer & Meyer Verlag für das Rezensionsexemplar.AFAWMWM4

American Football – Alles, was man wissen muss“ von Adrian Franke aus dem Meyer & Meyer Verlag.

Genre: Sport und Sachbuch

Dieses Buch, das einem den Sport „American Football“ beschreibt und verständlich näherbringt, ist seit dem 22.01.2018 im Handel. Es hat insgesamt 200 Seiten, wovon ganze 37 Seiten ein Glossar mit Begriffserklärungen der Sportart sind.

Klappentext:

Jedes Jahr schauen mehr und mehr Zuschauer auch in Deutschland den Super Bowl. Aber seien wir mal ehrlich, ein Footballspiel zu verstehen, ist nicht so einfach! Oder wissen Sie, was eine „Shotgun“ oder die „Pistol“ mit Football zu tun haben?

Ziel des Buches ist es, diese und viele weitere Fragen zu beantworten und die Spielregeln zu begreifen. Erzählungen und Geschichten von Spielern gewähren zudem einen Blick hinter die Kulissen und rund um das Spiel.

Adrian Franke ist Redakteur beim online-Portal SPOX.com. Sein Kernressort ist die NFL; in den letzten drei Jahren hat er dort erfolgreich eine der größten deutschsprachigen NFL-Seiten mit einer sehr aktiven Community aufgebaut. Aktiv ist er außerdem in mehreren deutschen NFL-Podcasts genau wie auf Twitter.

Gewonnen hat mich der Autor des Buches bereits mit den ersten Sätzen der Einleitung, die genau das wiederspiegeln, was ich über Jahre gedacht habe und somit kein großes Interesse für diesen Sport aufbringen konnte.

Zitat: „Football? Nein danke. Das hat für meinen Geschmack viel zu viele Unterbrechungen, das dauert doch viel zu lange. Und überhaupt: Warum spielt nicht jeder Angriff und Verteidigung?

Wie gesagt sind es exakt diese Dinge, die auch mich über Jahre hinweg von diesem Sport ferngehalten haben. Zumindest bis August 2017.

[amazon_link asins=’3840375762,3841905552,B000RHT16A‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’9d6e8334-05cd-11e8-8808-194bec9a1bdc‘]

Adrian Franke beschreibt den Sport in diesem Buch sehr ausführlich und sehr bildlich. Damit meine ich nicht die Schaubilder der Aufstellungen, sondern tatsächlich seine Wortgewandtheit, die einem die vielen Begriffe erklärt.

Auch die Vorgehensweise das Spiel zu erklären ist sehr durchdacht. Von Grundsätzlichem, der Geschichte des Sports und seinen Ursprüngen, bis hin zur Erklärung der einzelnen Positionen und Aufstellungen als auch Taktiken in der Offensive und Defensive ist wirklich alles dabei, was das Spiel beinhaltet.

Gerade die Verbindung mit der historischen Entwicklung des Sports und anschaulichen Beispielen, sowie Zitaten von Trainern und Spielern, ist mehr als interessant.

Hinzu kommt, dass immer wieder aktuelle Beispiele für Positionen benannt werden. Damit meine ich, dass aktive Spieler, die diese Position spielen, benannt werden. Das führt sehr häufig (zumindest bei mir) zu einem „Aha!-Effekt“. Schließlich sind bestimmte Namen doch sehr geläufig. Cam Newton und Julian Edelman sind dabei nur zwei Beispiele. Beinahe für jede genauer beschriebene Position wird ein aktiver Spieler benannt – und genau das ist klasse. So bekommt man ein Bild vor Augen, das einen Spieler beinhaltet, den man bereits aus dem Fernsehen kennt.

Im Prinzip ist dieses Buch also eine Verbindung von mir (auf der Couch sitzend) und dem Fernseher, auf den ich blicke. Sozusagen die bisher noch fehlende Verbindung, um das, was im TV passiert und erzählt wird, verständlicher zu machen.

Auch der taktische Bereich, der viele Spielzüge und Formationen beinhaltet, ist sehr anschaulich und verständlich erklärt. Es sind dabei viele Dinge, die ich bereits mal gehört habe und nur schwer in Verbindung bringen konnte mit dem was ich vor mir sah.

Zwar habe ich bereits durch Madden NFL die meisten Lerneffekte zu Beginn gehabt, aber das hier ist ein Buch, das ich sicherlich noch sehr oft in den Händen halten werde. Und wenn es auch nur die hinteren Seiten des Glossars sind, das ich lesen und nachschlagen werde.

Es ist definitiv DAS Handbuch für American Football in deutscher Sprache.

Von A wie Abseits bis Z wie Zonenverteidigung ist wahrlich alles dabei, das häufig an Begrifflichkeiten fällt. Daher kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne einen ersten oder aber auch einen tieferen Einblick in die Materie des American Football verschaffen möchte.

Buch-Rezension zu „Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“

Der Penguin-Verlag hat mich mit diesem Rezensionsexemplar sehr überrascht, denn ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, als ich es angefragt hatte. Vielen lieben Dank hierfür.

Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“ von Barbara und Christian Schiller (B. C. Schiller) aus dem Penguin Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller

Dieser Thriller auf insgesamt 395 Seiten erschien bereits am 10.07.2017 und ist ein interessantes Werk, das ich in ca. 6 Stunden gelesen habe. Die Geschichte schließt mit einem so genannten „Cliffhanger“ ab, der eine Fortsetzung verspricht.

Klappentext:

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.

Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.

Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.

Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?“

 

Bereits im Klappentext werden beide Hauptfiguren dieses Thrillers vorgestellt. Auf der einen Seite Targa Hendricks und auf der anderen Falk Sandman, der Serienmörder. Es ist aber gar nicht so schlimm, dass wir die beiden wichtigsten Personen schon kennen, bevor das Buch überhaupt aufgeschlagen wurde.

Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte. Im ersten erfahren wir grundlegende Dinge über Targa, ihr Leben und was sie so besonders macht. Aber natürlich erfahren wir gleichermaßen über Falk Sandman, wie er seine Opfer findet und auswählt und was ihn bei den Morden am meisten befriedigt.

Im zweiten Teil beginnt die Undercover-Ermittlung, die beide Hauptfiguren zueinander führt. Dass dies nicht ganz ungefährlich ist, ist dabei von Beginn an klar. Dennoch ist es faszinierend zu lesen wie sich Targa das Vertrauen des Serienmörders erarbeitet und durch ihre gefühlskalte Art, die Teil von ihr ist, Teil seiner perfiden Pläne und Gelüste wird.

Der Abschluss ist natürlich der spannendste Teil und hier überschlagen sich die Ereignisse beinahe, so dass der Leser mit und sogar um Targa zittern muss.

 

Targa führt ein eher unscheinbares Leben und wohnt in einem alten VW-Bus. Die meiste Zeit davon auf einem Campingplatz in Berlin. Es gefällt ihr und sie möchte auch gar nicht anders leben. Ihr treuer Begleiter ist ein großer gehörloser Hund, der ihr überaus wichtig ist. Das erkennt auch Falk Sandman und als sich beide schon vertrauter sind, entwickeln sich sogar kleine Psychospielchen zwischen beiden.

Es gibt zu dieser Haupthandlung noch eine Nebenhandlung, die sich um einen Schwerverbrecher dreht, der in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert ist. Anfangs ist es unklar, wie dieser in die Geschichte passt, jedoch gibt es eine Verbindung zu Targa. Er schafft es sogar von der Insel, auf der sich das Gefängnis befindet, zu fliehen und findet Targa.

 

Beide Autoren haben einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der sehr schön durch die Geschichte führt. Die Kapitel sind recht kurz, was die Story schnelllebig macht und es ermöglicht, auch mal nur ein paar Seiten zu lesen, wenn die Zeit knapp ist.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Blick in die Vergangenheit, der sich im Verlauf als Targas Tag der Geburt herausstellt. Des Weiteren sind es drei parallel verlaufende Geschichten, die bis zum Schluss zusammenkommen und zu einer werden. Der Fokus ist selbstverständlich auf Targa Hendricks und Falk Sandman gelegt, während der Inhaftierte nur ab und an auftaucht.

Die relativ kleine Schriftgröße war anfangs etwas unangenehm für mich, aber daran kann man sich schnell gewöhnen. Die Spannungselemente, die diesen Thriller ausmachen, sind recht schnell vorhanden. Diese steigern sich kontinuierlich, bis sie am Schluss den Höhepunkt erreichen.

 

Mir gefiel diese Art des Thrillers mit der ungewöhnlichen Undercover-Agentin Targa Hendricks. Schreibstil als auch Idee der Story sind so gestaltet, dass man einfach weiterlesen muss. Ich war positiv überrascht und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn das Ende ist ein genialer Cliffhanger.

[amazon_link asins=’3328101519,B077BY4KWJ‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’2e634b69-eff3-11e7-88d3-a19f340a28ec‘]

Buch-Rezension zu „Neanderthal“

Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut, weil es ein Thriller sein sollte und mir der Heyne Verlag dieses Rezensionsexemplar zukommen ließ. Vielen Dank hierfür an dieser Stelle. Doch dieser Thriller stellte sich für mich doch sehr ernüchternd dar.

Neanderthal“ von Jens Lubbadeh aus dem Heyne Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller, Roman

Dieses Büchlein, mit seinen insgesamt 526 Seiten, erschien am 13.11.2017. Meine Lesezeit muss tatsächlich mehr als 20 Stunden betragen haben. Warum und wieso erkläre ich noch. Dieser Thriller aka Roman ist kein einfaches Buch mit tiefgründiger Thematik.

Klappentext:

Waren sie die besseren Menschen?

Deutschland in naher Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. Gesundheit ist das höchste Ideal, wofür sogar in das menschliche Erbgut eingegriffen wird. Eine Welt, in der sich Kommissar Nix nur schwer zurechtfindet. Als er eines Tages auf eine merkwürdig aussehende Leiche stößt, steht er vor einem Rätsel. Die Ähnlichkeiten des Toten mit Neandertalern sind einfach zu groß – diese aber sind seit Zentausenden Jahren ausgestorben. Oder doch nicht? Schon bald machen Nix und seine Kollegen eine grausige Entdeckung: Kann es sein, dass man Neandertaler geklont hat, um damit den Menschen zu optimieren? Und dass alle, die davon wissen, beseitigt werden sollen?

Die Jagd ist eröffnet.

Ich muss gestehen, dass mich dieser Klappentext sehr angesprochen hat und insbesondere die letzten vier Wörter, die sich auch auf dem Cover befinden: „Die Jagd ist eröffnet“. An diesen Worten hatte ich mich sozusagen aufgehangen und eine rasante Geschichte in Manier eines Thrillers erwartet. Doch das war dann nicht wirklich der Fall.

Zunächst ist der Leser mit Kommissar Nix unterwegs. Zum einen wegen der Leiche, die sich nach und nach als Neandertaler entpuppt, zum anderen um die utopische nahe Zukunft in Deutschland kennen zu lernen. Der gesellschaftliche Wandel mit dem Fokus, der bereits im Klappentext Erwähnung findet, der Genetik und Erbguteingriffe zur Optimierung der Menschen, wird einem sehr ausführlich erklärt.

Dieser Part ist natürlich nicht besonders spannend, aber dient natürlich dem Zweck diese nahe Zukunft verstehen zu können. Doch je weiter sich die Geschichte zieht, umso mehr begegnen einem Fremdwörter und Fachbegriffe aus der Genetik und Anthropologie. Für jemanden wie mich, der sich nur sporadisch mit den Themen auskennt und nur dadurch in Kontakt kam, dass es solche Serien wie „Autopsie – Mysteriöse Todesfälle“ und Dokumentationen über Knochenfunde gibt, ein schwerer Stoff. Es gab tatsächlich Wörter, die ich nachschlagen musste, da mir deren Bedeutung nicht auf Anhieb geläufig war.

Das spricht aber für die sehr gute Recherche des Autors Jens Lubbadeh, der seines Zeichens Wissenschaftsjournalist ist, was man durchaus sehr gut in diesem Buch erkennen kann. Für mich war es jedoch schon zu viel des Guten an Fachbegriffen.

Diese Komplexität in der Geschichte ist daher von Anfang bis zum Schluss gegeben. Denn neben dem Kommissar dürfen auch Wissenschaftler und – nennen wir sie mal Geheimdienstmitarbeiter, sowie Politiker vor.

Ich glaube, dass dieses Buch eine Nische füllt und gerade für jene Personen interessant ist, die sich für Genetik, Anthropologie und Urmenschen, wie den Neandertaler, interessieren. Für jeden anderen wird es schwierig, denn einen Thriller konnte ich über sehr lange Strecken nicht erkennen. Die Bezeichnung „Roman“ wäre deutlich angebrachter. Die erste richtige Spannung schleicht sich Seite 400 und folgende ein, was doch reichlich spät für ein Buch mit dem Genre „Thriller“ ist.

Die „Jagd“ erscheint mir mehr als eine Aufklärung dessen, was unter dem Projektnamen „Neanderthal“ passiert ist. Dort wurden tatsächlich Neandertaler geklont und erforscht. Eine Hetzjagd, wie ich es mir dachte, auf die Klone und Forscher, gab es zu keinem Zeitpunkt.

Auch das sind Gründe, warum ich sehr lange für dieses Buch brauchte, denn ich konnte nicht wirklich am Stück lesen. Es war mir einfach zu trocken und auch sehr langwierig. Sicher, die Story ist in sich interessant, jedoch wenn man einen Thriller erwartet und eigentlich nur eine längere Erzählung zu der gesellschaftlichen Entwicklung der nahen Zukunft in Deutschland erhält, doch eher schwere Kost. Unabhängig davon, dass dieses Gesellschaftsgebilde, in welcher jedes Laster wie Alkohol trinken und Rauchen zum Beispiel, verpönt ist und die genetische Struktur der Menschen schon vor der Geburt abgeändert wird um Krankheiten auszumerzen, dann erinnert mich das an eine dunkle Zeit der deutschen Geschichte, die in den 1930er Jahren begann. Interessant war dann zu lesen, dass dieser Vergleich auch durch Politik und Presse innerhalb des Buches aufgegriffen wird.

Eine andere Sache, die mich sehr enttäuscht hatte war, als eine Hauptfigur in der Geschichte ums Leben gekommen ist. Ich frage mich, wie man auf die Idee kommt, einen Absatz zu beginnen, in dem direkt steht, dass diese Person sterben wird und danach der Absatz fortgeführt wird, um die Geschichte bis zu dem Ereignis zu beschreiben. Das ist für mich übrigens das beste Beispiel dafür, wie man aus einer möglichen spannenden Passage eine doch sehr enttäuschende machen kann. Das entzieht sich meinem Verständnis von einem Thriller.

Wie dem auch sei, mein Fazit zu diesem Buch zusammengefasst:

Es ist eine interessante Geschichte mit einer nicht ganz unwahrscheinlichen Idee der nahen Zukunft in Deutschland. Dieses Gesellschaftskonstrukt, das sich um Gesundheit und Genetik, sowie deren Anpassungen dreht, ist eine makabre aber durchaus realistische Utopie.

Ein Thriller ist es für Normalsterbliche wohl eher weniger. Wissenschaftler oder Anthropologen, sowie Hobbywissenschaftler usw. werden sich hier in dieser Geschichte sicher sehr zu Hause fühlen. Jeder andere dürfte sich wahrscheinlich mit einigen Schwierigkeiten bis zum Ende durchkämpfen müssen, wobei es sich dann aber wieder lohnt.

[amazon_link asins=’3453318250′ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’447326de-ebd8-11e7-a7b5-efc5bf8cc551′] 

Buch-Rezension zu „Sonntags Tod“

Schon wieder ein Buch, das im Titel „Sonntag“ trägt. Das kann schon einmal vorkommen. Aber zunächst selbstverständlich vielen lieben Dank an den Heyne Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

Sonntags Tod“ von Carla Berling aus dem Heyne Verlag.

Genre: Krimi

Es ist ein Kriminalroman auf 269 Seiten, der mit einer Geschichte aufwartet, mit der man so nicht rechnet. Aufgelöst werden die Zusammenhänge von der Reporterin Ira Wittekind. Meine Lesedauer betrug ca. 6 Stunden. Das Buch erschien bereits am 13.11.2017. Die Erstveröffentlichung war jedoch schon am 27.09.2013.

Klappentext:

Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern…

Das erste Drittel in diesem Buch hat sich für mich als etwas schwierig dargestellt, da noch nicht viel passiert, aber sehr viele Menschen vorkommen. Die Hauptfigur Ira Wittekind ist bei der Beerdigung ihrer alten Schulfreundin, welche mitsamt ihrem Ehemann, begraben wird. Dass dieser erst seiner Frau und anschließend sich das Leben nahm ist weitläufig schon bekannt. Auf dieser Beerdigung begegnet sie alten Bekannten und Freunden aus ihrer Jugendzeit wieder.

Bis hierhin insgesamt tragisch, aber nicht ungewöhnlich. Erst als sie bei einer Reportage auf einen Toten, dessen Nachname Sonntag ist, stößt und sich dieser als der verschwundene Sohn einer ihr bestens bekannten Familie entpuppt, beginnen die verworrenen Zusammenhänge. Diese sind zu Beginn ihrer Recherchen noch lange nicht klar und lösen sich im Verlauf der folgenden Geschichte durch viele Ecken und Kanten auf. Dabei verläuft die Recherche und Suche bis zum Schluss der Geschichte, in welcher ungeahnte dunkle Geheimnisse schlummern und ans Licht gebracht werden.

Vielleicht mag es ein wenig gekünstelt wirken, aber könnte es diese dunklen Geheimnisse und eine Familie in dieser Form geben? Das ist durchaus denkbar. Jedenfalls beginnt dieser Krimi ab diesem Zeitpunkt spannender und interessanter zu werden. Dabei entstehen immer wieder Atempausen, die das ganze wieder abflachen lassen. Ein richtiges Spannungshoch gab es aus meiner Sicht jedoch nicht. Dafür ist die Verworrenheit so interessant, dass man selbst beim Lesen durchaus mal den Überblick verlieren kann. Wer hat da noch mit wem zu tun und was sind die Beweggründe und wie war das nochmal in der Vergangenheit? Alles das spielt mit rein und entwickelt sich zu einem interessanten Familienportrait.

Das Ganze spielt sich in Bad Oeynhausen ab. Eine kleine Stadt in der Nähe von Bielefeld. Die Autorin nutzt ihre Ortskenntnisse und auch den westfälischen Dialekt, was durchaus die Örtlichkeit des Geschehens noch ein kleineres Stück näher an den Leser bringt. Wobei ich hin und wieder eines der Dialektwörter googlen musste. Eine andere Sache, die sehr auffällig ist, ist der Punkt, dass häufig Alkohol konsumiert wird. Da habe ich mich schon gefragt, ob das nicht schon ein wenig zu viel des Guten sein könnte – oder die Beteiligten einfach nur trinkfest sind?!

Insgesamt ist es dadurch interessant, dass eine einfache Reporterin die Recherchen durchführt. Sie nutzt ihre Berufserfahrung aus, um an Informationen heranzukommen, obgleich sie natürlich den Vorteil hat, dass sie viele Personen befragen kann, die sie bereits seit Jahrzehnten kennt.

Auch der Schreibstil und die Wortwahl sind angenehm einfach, sodass man gut durch die Story geleitet wird. Das ist gerade im ersten Drittel des Buches ungemein wichtig, da es, wie bereits erwähnt, der ruhigste Teil in diesem Krimi ist.

Es mag mich zwar nicht vom Hocker gehauen haben, aber eingeschlafen bin ich auch nicht. Für mich war nicht das Spannungselement entscheidend, sondern die Verworrenheit und die Puzzlestücke, welche nach und nach zusammengefügt werden, das Element, was mein Interesse an dieser Story aufrecht hielt.

Der klassische Krimifan wird hier wohl nicht so glücklich werden. Wenn man sich jedoch für die etwas andere Art der Ermittlungen, bzw. Recherchen, mit dem Aufdecken von dunklen Geheimnissen innerhalb einer Familie interessiert, kann sehr wohl mit diesem Buch eine sehr gute Story lesen.

[amazon_link asins=’3453419936,B01N9EJNHD‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’382eff1f-df6e-11e7-b4cb-4d87136b4b00′]

Buch-Rezension zu „Blutroter Sonntag“

Mein erstes offizielles Rezensionsexemplar, das man mir zukommen ließ. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar.

Blutroter Sonntag“ von Nicci French aus dem C. Bertelsmann Verlag. Der englische Originaltitel lautet „Sunday Morning Coming Down“. Übersetzt von Birgit Moosmüller.

Genre: Thriller, Krimi

Auf insgesamt 448 Seiten erstreckt sich diese spannungsgeladene Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Meine Lesedauer betrug ca. 10,5 Stunden. Wichtig ist zu sagen, dass dies der siebte Band um die Hauptfigur Frieda Klein ist, der aber unabhängig von den vorhergehenden Büchern gelesen werden kann. Erschienen ist es am 30.10.2017.

Übrigens ist Nicci French das Pseudonym für das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French.

Klappentext:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt…

Wenn jemand nicht unbedingt selbst lesen, sondern das Ganze lieber als Hörbuch vorgelesen bekommen möchte, kann dies bei audible tun. Dort gibt es sogar eine Hörprobe zu diesem Titel.

Wie erwähnt, lässt sich dieser Thriller, auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, lesen. Zwar ist es sicherlich hilfreich, die Hauptfiguren in der Handlung bereits zu kennen, jedoch ist dies keine Voraussetzung, um sich schnell in dieses Buch mit ihren unterschiedlichen Figuren hineinzufinden. Diese werden optisch und charakterlich bereits zu Beginn sehr gut beschrieben, so dass es keine Unklarheiten gibt.

Die Story beginnt schon mal relativ heftig. Schließlich wird eine zu verwesen beginnende Leiche unter dem Fußboden in der Privatwohnung von Frieda Klein, der Hauptfigur, gefunden. Ab diesem Moment beginnen die Ermittlungen, insbesondere in Richtung eines gewissen Dean Reeve, der bereits in früheren Büchern für jede Menge Sorgenfalten und unruhige Nächte bei Friede Klein gesorgt hat.

In der Folge werden Freunde von Frieda entführt oder auch ins Krankenhaus geprügelt, selbst ein weiterer Mord bleibt nicht aus. Ist es erneut Dean Reeve, der sich auf diese obszöne Art und Weise in das Leben von Frieda Klein mischt, oder doch ein Nachahmungstäter? Das wird im Verlauf der Geschichte gelöst. Dabei spielen die Fähigkeiten von Frieda als Psychoanalytikerin eine entscheidende Rolle.

Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung, ist sehr gut und flüssig, was einem das Lesen der langen Geschichte erleichtert und nicht behäbig durch das Buch führt. Das ist sehr schön gelungen.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und knackig gehalten. Auf diese Weise wirkt die Geschichte auf mich schnelllebig und führt auch dazu, dass man auch mal nur ein paar Seiten lesen kann, wenn die Zeit knapp bemessen ist.

Es ist ein klarer Verlauf in der Geschichte festzustellen, die auf mehrere Schauplätze verteilt ist. So handelt natürlich der Großteil von Frieda Klein, aber auch die Polizeiarbeit, die Arbeit von Journalisten und auch das Leben der Freunde, werden in separierten Stücken abgehandelt. Dies rundet die gesamte Geschichte ab.

Auch das Spannungslevel ist prinzipiell permanent vorhanden, da immer wieder etwas Neues passiert und sich die Ermittlungen und Friedas Gedanken stets um den Fall, bzw. die Ereignisse, drehen.

Manche Ereignisse mögen zu erwarten sein, während andere unerwartet über den Leser einbrechen. Das Ende war für mich ein erwartetes Ereignis, wenngleich der Schlusspunkt mit einem sogenannten Cliffhanger gesetzt wurde, der ein weiteres, spannendes Buch versprechen sollte.

Insgesamt fand ich diesen Krimi sehr interessant, ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Es fiel mir leicht in die Geschichte herein zu finden und die agierenden Personen vor meinem geistigen Auge zu sehen. Selbst ein leichtes Hassgefühl gegenüber einer bestimmten Person im Buch konnte ich feststellen. Gelungen und lesenswert. Wie das wohl zu Ende gehen wird…?

[amazon_link asins=’3570103161,3442745853,3442748267,3442749646,3328100105,3328100113,332810044X,3442477778′ template=’ProductCarousel‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’4d9bfd07-d9f6-11e7-821a-0db5bd1e8014′]

Buch-Rezension zu „Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“

Zu allererst vielen lieben Dank an Sonja Rüther und den Briefgestöber Verlag für das Rezensionsexemplar.

Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“ von Sonja Rüther aus dem Briefgestöber Verlag.

Es ist ein Sachbuch über das Thema wie sich Autoren und Testleser bei ihrer Zusammenarbeit effektive Feedbacks geben können.

Auf insgesamt 77 Seiten wird dem Leser, ob (zukünftiger) Autor oder (zukünftiger) Testleser, auf verständliche und teils auch amüsante Weise erklärt, wie Feedbacks in beide Richtungen auszusehen haben. Erschienen ist dieses Handbuch am 19.11.2017.

Klappentext:

Testleser. Viele Schriftsteller/-innen haben welche, aber was machen sie eigentlich genau? Und wenn man noch keine Testleser/-innen hat, wo findet man die am besten? Wie wird man Testleser/-in? Was muss man dafür können? Für eine möglichst effektive Zusammenarbeit gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, die in diesem Handbuch für Autoren und Testleser praxisnah dargestellt werden. Denn gute Testleser sind Gold wert und helfen maßgeblich, das Beste aus Texten herauszuholen.

Es dreht sich, wie bereits erwähnt, um die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Testlesern. Zunächst wird darauf eingegangen, wo man überhaupt Testleser findet und welcher Typ Testleser zum Typen des Autors passt. Dabei sind ein paar Charakterisierungen von beiden Gruppen etwas überspitzt illustriert dargestellt. Das ist durchaus amüsant, trifft aber gewiss den Nagel auf den Kopf. Schließlich passt nicht jeder mit jedem zusammen, das gilt auch bei dieser Verbindung.

Insgesamt ist es so verständlich beschrieben, dass der Inhalt leicht verständlich ist. Die Textbeispiele, die als Referenz für mögliche Verbesserungsvorschläge durch Testleser genutzt werden, sind ebenfalls sehr anschaulich dargestellt. Auch wie diese als Kommentare für den Autor geschrieben sein sollten.

Ob man nun bereits Autor ist oder plant es zu werden, spielt, denke ich, nicht die Rolle, denn ich bin davon überzeugt, dass jeder Schreiber hier noch etwas aus den Beispielen lernen kann. Doch gerade für Testleser sind die Punkte ebenfalls sehr interessant, denn sie beschreiben den korrekten Umgang des Feedbacks mit konstruktiv genutzter Kritik.

Ich sehe dieses kleine Büchlein, dieses Handbuch, als sehr nützlich für beide Seiten an. Fast bin ich geneigt zu sagen, dass es eine kleine Richtlinie darstellt, die einen sehr effektiven Weg für beide Seiten beschreibt. Zusätzlich gibt es am Ende noch Checklisten für Autoren und Testleser, was ich sehr toll finde.

Es ist definitiv sehr empfehlenswert, da auch Autoren noch einiges lernen können; nicht nur die Testleser.

[amazon_link asins=’3981557425,3746632269,B01F3SSWDU‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’603a8065-d453-11e7-9d23-41c91cc34f67′]

Buch-Rezension zu „Bin Hexen – wünscht mir Glück“

Bei diesem Buch hat mich insbesondere das Cover sehr angesprochen und auch der Klappentext, der auf eine lustige aber interessante Geschichte hindeutete, schien meinem Geschmack zu entsprechen.

Bin hexen – wünscht mir Glück“ von Liane Mars aus dem Drachenmond Verlag.

Genre: Fantasy

Es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte. Zwar wird überall angegeben, dass sie 280 Seiten lang ist, jedoch endet die Story auf Seite 254. Erschienen ist das Buch am 20.09.2017 und ich habe (bei chronischer Müdigkeit) ca. 8 Stunden gelesen.

Klappentext:

Hexe Prim hasst die Magie. Bei keinem einzigen Zauberspruch kann sie sicher sein, was am Ende daraus entsteht. Kein Wunder, dass Prim nur äußerst ungern hext. Doch das ist nun einmal Pflicht, sonst spielt die Magie vollkommen verrückt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird die Zauberwelt auch noch vom Hexenjäger Liam enttarnt. Der ist nicht nur sexy und gefährlich, sondern auf magische Weise mit Prim verbunden. Was das angeht, ist die Zauberwelt unerbittlich. Prim muss das Herz des Jägers erobern, um die Magie zu beruhigen. Doch wie soll sie das machen, ohne von ihm verhaftet zu werden?

Prim ist also die Hexe, die am liebsten keine wäre und von der Magie mehr als nur genervt ist. Ihr wäre es sogar ganz Recht gar keine Hexe zu sein, dann hätte sie viele Probleme nicht und könnte sogar einem gewöhnlichen Beruf in der Welt der Menschen nachgehen. Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass sie immer wieder hexen muss, damit sich die Magie beruhigen kann und nicht noch chaotischer wird, als sie ohnehin schon ist. Darauf könnte sie genauso gut verzichten.

Zum Hexenleben, ob männlich oder weiblich, gehört es aber auch dazu seinen magischen Zwilling zu finden; welchen sie aber noch nicht gefunden hat. Eigentlich hat sie hierbei auch keine große Hoffnung diesen einen Zwilling zu finden, bis Kommissar Zufall zuschlägt und sie in Liam, den Hexenjäger, ihren Zwilling erkennt. Eine durchaus prekäre Situation für Prim, aber es entwickelt sich eine interessante Geschichte zwischen beiden, die Spannung und Erotik enthält.

Aber die Magie selbst hat da noch einen Joker, denn schließlich sind aller guten Dinge deren drei und siehe da, es sind Drillinge. Diese Komponenten führen unweigerlich zu schwierigen Konstellationen und Ereignissen, die Prims Leben dramatisch auf den Kopf stellen. Jedoch nicht nur ihr Leben, sondern auch das von allen Menschen und Hexen.

Am Anfang der Geschichte erfährt man sehr viel über die Hexer und Hexen, das Leben und die Arbeit von Prim, so wie ihr Leben und wie sie mit der Magie und der ergebnislosen Suche nach ihrem magischen Zwilling zurechtkommen muss. Das ist für den späteren Verlauf der Geschichte sehr wichtig, aber zieht sich doch relativ lang, ohne dass große Spannungselemente auftreten. Diese Elemente finden sich dann später ab der zweiten Hälfte der Geschichte wieder, in der sich auch Ereignisse überschlagen können.

Der Schreibstil ist dafür aber sehr angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen, sodass es nicht anstrengend wird durch die erste Hälfte des Buches zu kommen. Dabei wird die Vergangenheitsform genutzt, die aus der Egoperspektive, gepaart mit eigenen Gedankengängen von Prim selbst, erzählt.

Für mich persönlich war es schon beinahe zu viel der Erotik, aber das ist ein rein subjektiver Eindruck, da das bei Büchern nicht wirklich mein Fall ist. Es sei aber gesagt, dass dieser Part beinahe unerlässlich für die Geschichte selbst ist. Dadurch bekommt diese Verworrenheit und das Chaos noch besser zur Geltung.

Die Hauptfigur Prim wirkt oftmals etwas zerstreut und verwirrt, bzw. irritiert, was aber gut zu ihr passt. Dadurch entstehen auch ganz amüsante Momente, gerade wenn man sich nochmal den Buchtitel in Erinnerung ruft, denn nicht ohne Grund heißt es „…wünscht mir Glück“. Ach ja, der Footballhelm ist auch nicht grundlos auf dem Cover. Insgesamt hatte ich aber etwas mehr von diesen lustigen, schiefgehenden Zaubern erwartet.

Dennoch ist die Geschichte stimmig, schlüssig, verfolgt eine recht gerade Linie und der Aspekt der Magie, bzw. der Zauberei ist nicht zu sehr abgehoben. Das finde ich persönlich sehr gut. Zwar hat mich dieses Buch nicht so sehr gefesselt, wie es andere zuletzt getan haben, was auch durch den erotischen Part bedingt ist, dennoch wollte ich gerne wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Buch weglegen war also absolut keine Option.

Ich glaube, dass das Buch für Frauen interessanter ist, als für uns Herren. Wobei wir Herren der Zunft gerade durch solche Geschichten den Blickwinkel von Frauen vielleicht ein klein wenig besser verstehen lernen können.

Bildquelle: Drachenmond Verlag

[amazon_link asins=’3959918143′ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’292fe0d9-cf31-11e7-b6d0-1d5789554efb‘]