Taylor Davis berührte Herz und Seele ihres Publikums mit ihrem Violinen Spiel bei ihrem Auftritt am 02.11.2018 im Frankfurter Club „Das Bett“

Es war schon ein ausgesprochen schöner und interessanter Abend im Frankfurter Club „Das Bett“, als Taylor Davis für etwas mehr als eine Stunde ihr Können an der Violine präsentierte.

Doch bevor ich überhaupt dazu kam mir ihr Können an der Violine live anzusehen, hatte ich mir einige ihrer YouTube Videos angesehen, denn darüber wurde sie erst bekannt. Ihre Videos als auch ihr Violinen Spiel haben mir dabei so sehr gefallen, dass ich die Chance wahrnahm, um sie in Frankfurt zu sehen. Bereut habe ich diese Entscheidung definitiv nicht.

Einige Bilder von Taylor Davis bei ihrem Auftritt

Ich würde sagen, dass gut 200 oder mehr Menschen da waren, als Taylor mit einem strahlenden Lächeln auf die Bühne kam und ihr Publikum begrüßte. Das Publikum war übrigens sehr bunt gemischt. Von ganz jung bis ins hohe Alter, vom Anzugträger bis zum Freigeist waren sie alle versammelt und sahen gebannt auf Taylor, als sie zu spielen begann.

Was ich sehr toll fand, neben ihrem wirklich sehr guten Violinen Spiel war, dass im Hintergrund das entsprechende Video zur Musik lief. So hatte der Fan immer wieder die Möglichkeit ihr gesamtes Werk zu sehen. Also nicht nur wie sie spielt, sondern auch die gemachten Videos führ ihre Musikstücke. Mir fiel dabei immer wieder auf, dass sie absolut synchron mit sich selbst ist, sozusagen.

Immer wieder lächelte sie beim Spielen, sah zu den Fans, schloss die Augen wieder und spielte konzentriert weiter. Es waren immer mehrere Titel am Stück, die dann von einer kurzen Pause unterbrochen wurde, in der sie entweder trank oder sich vorstellte, etwas zu sich erzählte und sich vor allen Dingen hundertfach bei ihren Fans bedankte, die ihr diese Karriere überhaupt erst ermöglicht haben.

Bedankt hat sie sich wirklich sehr oft und gewiss aus tiefstem Herzen und nicht einfach nur daher gesagt. Das sah man ihr einfach an, wie sie sich freute. Bei den ersten Unterbrechungen, in denen sie redete, war sie wirklich sehr schnell im Sprechen. Geschuldet war das wohl ihrer Nervosität und Aufregung, die sie ebenfalls eingestand.

Musikalisch präsentierte sie viele ihrer tollen Cover und auch das ein oder andere aus ihrer eigenen Kreation wie „Starfire“, was mir sowohl musikalisch als auch von der Umsetzung auf dem Video sehr gefiel. Es war immer wieder ein hin und her sehen von der Leinwand hinter Taylor und zu ihr. Häufig bewegte sie sich sehr identisch zu den Bewegungsabläufen im gezeigten Video.

Ihre Cover kommen aus der Film- Serien- und Animewelt, wovon ein Titel „He’s a pirate“ (Fluch der Karibik) und ein anderer aus Naruto (Sadness and sorrow) kamen. Dabei kamen weitere Instrumente zu den Musikstücken vom Band. Darunter Klavier oder auch eine weitere Gitarre usw. Obwohl alles ohne Worte, kann man bei ihrem Violinen Spiel wahrlich mitfühlen. Sie beherrscht es absolut.

Dass die gute Stunde schnell vorbeiging, war irgendwie abzusehen und so passierte es auch. Den Abschluss ihres Auftritts war die Titelmusik von Star Wars. Das war ein richtig genial gewähltes Abschlussstück, das nochmal mit sehr viel Energie und ihren außerordentlichen Spielkünsten gespickt war.

Anschließend jubelten und applaudierten die Zuschauer ausgiebig und lange, sodass Taylor gar nicht anders konnte, als aus ihrem freudestrahlenden Lächeln und dem Jubel eine Zugabe zu spielen. Die Zugabe wurde ebenfalls mit einem fast noch lauteren Applaus gefeiert, doch leider war wirklich Schluss und nach einer kurzen Erfrischung zeigte sich Taylor sehr fannah und war für Gespräche und das ein oder andere Foto zu haben.

Ein wirklich toller Abend, der musikalisch berührte und eine gewisse Entspannung vom Stress des Alltags bot.

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Saisoneröffnung beim FSV Frankfurt

Wie bin ich denn da gelandet? Fußball und ich gehören doch nicht mehr zusammen; also eigentlich nicht mehr so wirklich. Seit ich American Football für mich entdeckt habe, rutscht diese Sportart doch stets immer weiter nach hinten in meiner Liste der Sportarten, die ich toll finde.

Aber der FSV Frankfurt ist ein kleiner Verein; steht seit Jahren im Schatten der Eintracht. Da kann man sich doch mal gerne ansehen, wie sich der Verein nach den negativen Jahren nun entwickelt.

Wir erinnern uns, dass der Verein acht Jahre in der 2. Bundesliga verweilen konnte. Zwar eher im unteren Mittelfeld und stets gegen den Abstieg, bis auf eine Ausnahme, aber irgendwann kam der Knackpunkt und im achten Jahr der Abstieg in die 3. Liga. Das war wohl die schwierigste Saison, denn es lief sportlich auch nicht gerade rosig. Zudem musste Insolvenz angemeldet werden und schlussendlich stieg der FSV Frankfurt auch aus der 3. Liga in die Regionalliga Südwest ab. Dort reichte es im letzten Jahr für Platz 14. Bei bis dahin noch 19 Mannschaften und 5 Absteigern in dieser Liga, reichte es gerade noch, um die Klasse zu halten.

In dieser Saison sind es nur noch 18 Mannschaften, aber weiterhin 5 Abstiegsplätze. Das minimalziel ist also Platz 13, möchte man den negativen Trend nun umkehren.

Die Worte der Spieler, die interviewt wurden, klangen dementsprechend. Viele freuen sich auf die anstehende Saison und möchten zunächst die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln. Alles Weitere sieht man dann. Das zeigt, dass Verein und Spieler ihre Situation wohl sehr realistisch betrachten.

Abgesehen von den Interviews mit den Spielern gab es noch das Mannschaftsfoto für die kommende Saison, welches auch um Fans ergänzt wurde, sowie Einzelbilder mit den Spielern.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie viele Fans der FSV Frankfurt hat, dafür stehe ich zu weit Abseits, wenn ich das mal so formulieren kann. Aber es waren viele Menschen gekommen, um zu sehen, welche Gesichter dieses Jahr auf dem Feld stehen werden.

Dazu gab es Verpflegung und auch einen Fanartikelstand, bei dem man durchaus das ein oder andere Schnäppchen machen konnte.

Im Anschluss zeigte die Mannschaft noch ein Schautraining für die gekommenen Fans. Dass sie dabei ihre schwarzen Trikots tragen mussten, war gewiss nicht beneidenswert bei der knallenden Sonne.

Viel mehr gab es nicht oder ich habe es verpasst, aber interessant war es dann doch irgendwie. Schließlich hoffe ich persönlich, dass sich der Verein zumindest halten kann und nicht in der Unbedeutsamkeit verschwinden wird.

Weil ich aber auch keine Ahnung hatte, wer da so im Kader steht, dachte ich mir, dass ich den Kader doch auch mal hier zum Nachlesen niederschreibe. Gefunden habe ich den natürlich auf der Seite des FSV Frankfurt.

Kader des FSV Frankfurt – Saison 2018 / 2019

Torhüter

1 Matay Birol D 16.08.1997 1,88m
21 Niklas Schwaar D 19.04.2000 1,88m
33 Marco Aulbach D 25.07.1993 1,91m

Abwehr

4 Jesse Sierck D 29.10.1997 1,85m
5 Alban Sabah TGO/D 22.06.1992 1,89m
20 Andrej Markovic D 14.06.1998 1,79m
22 Patrick Huckle D 04.11.1983 1,71m
26 Christoph Becker D 05.08.1994 1,81m

Mittelfeld

7 Ahmed Azaouagh D/MAR 20.06.1994 1,82m
8 Andreas Pollasch D 04.03.1993 1,84m
10 Ilias Soultani D 24.05.1996 1,76m
11 Marco Koch D 27.10.1995 1,78m
15 Robert Schick D 26.08.1993 1,88m
17 Steffen Straub D 14.06.1994 1,67m
24 Kamil Tyminski D 10.11.1999 1,82m
30 Denis Mangafic D 12.12.1989 1,75m

Sturm

9 Maziar Namavizadeh IRN 28.10.1993 1,87m
14 Alexander Aschauer AUT 14.03.1992 1,90m
18 Vito Plut SVN 08.07.1988 1,85m
19 Benedict Rose D 07.03.1999 1,81m