Umaibox November 2017 – Japanische Süßigkeiten und Snacks

Bei so vielen Snackboxen, ist es manchmal wirklich schwierig zum Essen zu kommen. Es sind schließlich nicht nur ein oder zwei Sachen, die man probieren kann, sondern ein ganzer Karton voll. Und das braucht seine Zeit.

 

Sappro Potato – Tsubu tsubu – vegetables:

Rein vom Aussehen und vom Duft her kann man nicht wirklich etwas sagen. Auch fühlen sie sich nicht fettig an und schmecken wie ganz gewöhnliche Kartoffelchips, wobei die Konsistenz an Krabbenchips erinnert. Knusprig aber nicht zu hart. Genau richtig. Es schmeckt durchaus karteoffelig aber die sieben Gemüsesorten, die darin verarbeitet sein sollen, kann ich absolut nicht herausschmecken. Dennoch angenehm und lecker.

Arare – French Dressing:

Rein von der Optik sieht das beinahe aus wie Spaghetti. Aber einen markanten Duft hat auch dieser Snack nicht. Dafür ist dieser sehr knusprig und schmeckt nach Reis. Aber da ist neben dem Reis noch etwas Anderes, nur was, das kann ich kaum herausfiltern. Es soll French Dressing sein, aber das wäre nicht jenes Dressing, das ich für gewöhnlich kenne. Es schmeckt ganz gut und lässt sich auch mühelos kauen. Der Geschmack ist schon irgendwie würzig aber es scheint eine abgewandelte Form des French Dressing zu sein, das mit dazu gemischt wurde.

Choco Sand Mont-blanc – Japanese chestnut:

Kekse von Tohato sind, so habe ich es festgestellt, immer sehr lecker. Auch diese sind knusprig und die cremige ist einfach nur genial. Die Milchcreme ist weich und zart und sie ist mit Kastanie verfeinert. Das ist sowas von super, dass ich unbedingt herausfinden muss, ob der japanische Lebensmittelhändler diese Kekse auch führt.

Double cheese Pocky:

Auch diese Süßigkeit ist recht geruchsneutral. Erst beim Essen wird klar, dass es sehr viel Schokolade ist, die da um einen Keksstick ummantelt wurde. Mir ist das schon etwas zu süß und der Geschmack ist auch nicht nur schokoladig. Ich konnte es erst nicht ausmachen und habe erst beim Lesen herausgefunden, dass ein leichter Käsegeschmack enthalten sein soll. Ich kann es aber wirklich nicht herausschmecken. Es ist demnach sehr dezent gehalten. Für mich, wie erwähnt, zu süß aber geschmacklich okay.

Osatsu Snack – Purple sweet potatoes:

Zunächst einmal habe ich einen kleinen Schreck bekommen, denn lila. Wirklich lila? Ja, ganz im Ernst diese Chips sind lila. Auch dezent im Duft aber geschmacklich sehr positiv überraschend. Chips, die leicht gesüßt sind und total nach Zwetschgen schmecken. Verfeinert mit Honig und Butter. Aber der Geschmack, den diese Chips durch die Zwetschgen haben ist so dermaßen interessant, dass ich sie wie am Fließband hätte essen können. Von der Konsistenz her, erinnern auch diese Chips sehr an Krabbenchips. Weich und ein wenig knusprig und schnell auflösend.

Koala no Mächi Kinako latte:

Wenn das mal nicht die Original Koalas sind, die wir kennen. Diese kleinen Snacks sind wirklich 1 zu 1 jene, die wir bei uns in den Läden haben. Aber diese Geschmacksrichtung, der weichen Füllung, dürften wir bei uns nicht haben. Ich weiß nicht genau was Soy Sauce ist, aber dass es etwas milchig schmeckt, ist zu erkennen. Mich erinnert es insgesamt aber an etwas wie Limette. Aber sehr lecker.

Satsumanma Ringo Mix:

Dass dieses hier etwas mit Äpfeln zu tun hat ist eindeutig und auch der leichte Duft, der aus der Packung kommt, ist unverkennbar. Aber der erste Bissen, der war ein Schlag für meine Geschmacksnerven. Viel zu süß ist dieser Snack. Das kommt daher, dass dies eine Mischung aus Apfel und Süßkartoffel ist. Davon konnte ich gerade einmal zwei Stückchen essen, bevor ich mich dazu entschied, das einfach mal gut sein zu lassen.

Super Mario Snack Cheese burger:

Die Packung verrät einem auch ohne Japanisch Kenntnisse, was einen hier erwartet. Die Sterne sollen nach Käse schmecken und die Pilze nach, ja nach was eigentlich? Es war nicht so ganz eindeutig, aber es soll sich um BBQ Geschmack handeln. Tatsächlich schmecken die Sterne sehr nach Käse und die Pilze durchaus nach BBQ, wenn auch etwas dezenter als die Sterne. Angeblich soll man, wenn man beide gleichzeitig isst, einen Geschmack erhalten, der an einen Cheeseburger erinnert, aber das war bei mir nicht der Fall. Der Käse ist deutlich intensiver im Geschmack, was das BBQ Pilzchen doch verblassen lässt. Knusprig und etwas härter sind die Stückchen, aber angenehm zu kauen. Ob man nun einzeln oder gemischt isst, ist nicht so schlimm. Beide Varianten sind möglich und schmecken.

Yusha Babrishe Ramune:

Diese kleinen Teilchen ähneln Tabletten sehr. Aber sobald man sie im Mund hat, dann fällt der Geschmack von Brausestäbchen auf. Auch bitzeln sie auf der Zunge. Ganz lustig diese zu lutschen und zu kauen. Diese Packung deutet auf eine kleine Challenge hin, bei der man so viele von diesen Tablettchen, wie möglich, in den Mund nehmen soll. Man kann es sicher übertreiben, aber sie schmecken durchaus auch einzeln.

Ume Dameshi:

Rein von der Verpackung und den kleinen Kügelchen, die sich da drin befinden, lässt sich nicht wirklich etwas ableiten. Auch der Geschmack ist erstmal angenehm süßlich und hat etwas von einem Fruchtkaugummi. Nach dem Lesen wird aber klar, worum es bei dieser Süßigkeit eigentlich geht. Sie ist nämlich dafür gedacht, in einer Gruppe geteilt zu werden, denn im Inneren der Kügelchen kann es extrem salzig werden. Aber es sind eben nicht alle salzig, so dass es ein Spaß sein dürfte, anhand der Reaktionen seiner Mitstreiter, zu erkennen, wer nun ein sehr salziges abbekommen hat.

Kit Kat – matcha, Raspberry, Cranberry & Almond:

Warum ist dieses Kit Kat grün? Das irritiert sehr und verheißt, nach den letzten Erfahrungen mit grünen Sachen aus Japan, nicht viel Gutes. Eine Mischung aus Himbeere, Preiselbeere, Mandel und Matcha – also grünem Teepulver. Daher also die grüne Farbe. Und da war vor zwei Boxen auch etwas, das mit diesem Pulver vermischt war und gut schmeckte. Ebenso schmeckt dieses Kit Kat ganz besonders und man kann die verschiedenen Sorten, die enthalten sind, sogar gut herausschmecken. Nur die Farbe ist wahrlich gewöhnungsbedürftig.

Shimi Choco corn – Sweet Potato:

Zunächst dachte ich, nicht schon wieder Süßkartoffel, denn diese beginne ich langsam aber sicher zu verabscheuen. Zwar sind es tatsächlich Süßkartoffeln, die hier verarbeitet wurden, aber die Schokolade, die enthalten ist (nicht überzogen), mildert und macht den Geschmack wirklich erträglich und sogar ganz angenehm. Hier war ich absolut positiv überrascht, denn damit hatte ich nach dem Bild auf der Verpackung nicht wirklich gerechnet.

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4 comments

giuliablack 17. Dezember 2017 at 11:25

Ich hab in Singapur Kitkat Green Tea probiert, das war so gar nicht meins. Ich mochte das Grüntee-Aroma im Zusammenhang mit der Schokolade gar nicht. Aber die waren auch grün. Und die Pockys gibt es hier auch in allen Variationen 😀
Immer wieder interessant darüber zu lesen. Und manchmal freu ich mich, wenn ich die Produkte sogar kenne 😀

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Pat Gawlik 17. Dezember 2017 at 13:45

Ich hab da noch welche Snackboxen herumliegen, ist ja nicht so, dass ich das alles auf einmal probiere 🙂 Ich bin da immer wieder fasziniert was und wie viel es gibt, gerade in Japan. Dort gibt es anscheinend auch für alles Mögliche Sondereditionen.

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mandylein 17. Dezember 2017 at 17:39

Soy Sauce sollte Sojasoße sein 😉

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Pat Gawlik 17. Dezember 2017 at 19:01

So im Nachhinein klingt das sinnvoll – aber wissen muss man das auch erstmal 🙂 Dankeschön

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