Umaibox Oktober 2017 – Japanische Süßigkeiten und Snacks

Euch ist bestimmt aufgefallen, dass bei diesen Beiträgen selten der gleiche Monat auftaucht. Das liegt daran, dass diese Boxen zwar im Monat X (z.B. Oktober) gepackt und verschickt werden, aber meistens erst im Folgemonat Y (in dem Fall November) ankommen.

Nun, es gab wieder viel aus Japan, das gut war und auch einiges, das nicht so gut war.

Habanero – Salami:

Die Verpackung an sich ist ja schon ein Highlight und fällt auch direkt ins Auge, deswegen diese zuerst. Nach dem Öffnen kommt einem kein spezieller oder gar strenger Duft entgegen. Entsprechend der abgebildeten Peperonisalami duftet es auch dezent danach. Diese Chips schmecken anfangs ganz mild und gar nicht besonders auffällig; eher angenehm. Aber nach ein paar Sekunden kommt die Peperoni durch und die macht sich sehr bemerkbar. Nicht, dass sie ein Brennen im Mund hinterlassen würde, aber man merkt, dass da etwas scharfes hineingewürzt wurde. Meines Erachtens nach eine deutliche Nuance stärker als die Peperonisalami, die ich für gewöhnlich esse. Netter Überraschungseffekt sozusagen aber durchaus lecker.

Chocolate Kapuccho Doraemon:

Diese kleinen Kügelchen hätte ich am liebsten sofort aufgegessen. Sie haben einen dünnen Schokoladenüberzug und das Innere schmeckt nach Cornflakes. Die Schokolade klebt nicht und ergänzt den Geschmack sehr gut. Und knusprig ist das Ganze auch noch. Top – wirklich.

Yuki no Yado – Pumpkin Pudding:

Die Packungen sind schon sehr ordentlich verpackt und es befinden sich zwei Stück in jeder. Es handelt sich um eine spezielle Halloween Edition, die zwar vom Namen her nach Kürbis klingt, aber überraschenderweise nach Popcorn schmeckt. Diese Sembei Plättchen sind, wie immer, sehr leicht und fest und daher sehr knusprig. Auf diesen Plättchen ist wohl der besagte Kürbispudding drauf, aber ich kann wirklich nicht sagen, dass es danach schmeckt. Wie gesagt, ich esse Popcorn Plättchen. Recht süß aber gut.

Caramel Corn – Pumpkin Pudding:

Als ich diese Packung geöffnet habe, musste ich die Nase rümpfen, denn es kam ein für mich merkwürdiges Duftgemisch auf mich zu. Diese Snacks sehen aus wie Erdnuss Flips aber schmecken sehr – merkwürdig interessant. Ich brauchte ein wenig, um mich an diesen wirren Geschmack zu gewöhnen. Klar, auf der einen Seite schmeckt es nach Cornflakes mit einem süßlichen Überzug aus; aus was eigentlich? Mich erinnerte das am ehesten an Kelloggs Frosties. Wenngleich natürlich ein merklicher Karamellgeschmack durchkommt. Diesen besonderen Geschmack dieser Halloween Edition ist die Beimischung aus Kürbis, Ei und Kondensmilch zu verdanken. Auch wenn es am Anfang etwas komisch und merkwürdig schmeckt, ist es durchaus gut und ich habe tatsächlich ziemlich viele gegessen.

Corn:

Ich konnte leider nicht entziffern, was das für ein Wort sein soll, das über „Corn“ steht. Jedenfalls war dieser Snack ein Bonus, der sich in meiner Box befand. Es ist ein Mais-Snack, der eine angenehme Röstung erfahren hat. Die einzelnen Stücke sehen nach einem kleinen Tornado, bzw. einer Eiswaffel aus. Vom Geschmack erkennt man sofort, dass es sich um Mais handelt. Aber dieser Snack ist sehr trocken meiner Meinung nach. Dafür sind sie aber luftig locker und knusprig.

Kit Kat – Caramel Pudding:

Weiße Kit Kats, die sehr klein sind. Irgendwie schmeckt mir das nicht sonderlich gut. Es hat nicht viel von dem klassischen Kit Kat und die Mischung aus Karamel mit der weißen Schokolade hat einen merkwürdigen Eigengeschmack. Der lässt sich auch nicht wirklich beschreiben. Also entweder nur Karamel oder nur Kit Kat – diese Kombination möchte ich nicht nochmal essen wollen.

Mini poteko – Pumpkin soup:

Also mini sind diese kleinen Pyramiden wirklich. Sie sehen aus wie Miniaturringe und schmecken sehr interessant. Der Hauptteil des Geschmacks ist Kürbis, aber es wurde auch ein dezenter Anteil von Milch dazugegeben, damit der Geschmack weicher wird. Und das ist sehr gut gelungen, denn die kleinen Teilchen schmecken angenehm und haben keinen zu starken oder prägnanten Geschmack. Angenehm und bekömmlich und leider viel zu wenige. Hier wäre eine größere Packung super gewesen. Leider lässt sich das mit keiner hiesigen Sorte vergleichen, denn unsere Regale bieten so etwas nicht an.

Sour Seaweed:

Saures Seegras, bzw. Seetang. Dieses Zeug mag in Japan sehr populär sein, aber schon beim Öffnen der Verpackung kam mir ein sehr strenger Geruch entgegen. Dieser sagte mir eindeutig „nicht essen“. Ich habe es doch versucht. Die Streifen sind extrem dünn und sollen angeblich säuerlich sein. Aber ich konnte da nicht viel von schmecken. Abgesehen davon habe ich in diesem Leben noch keinen Seetang gegessen. Das werde ich auch nach dieser Erfahrung gewiss nicht nochmal machen. Ich kann nicht einmal sagen wonach das schmeckt, weil ich nichts zum Vergleichen finden kann. Seetang ist wohl einfach Seetang.

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Chewing-gum – Spooky Tattoo:

Das Besondere an diesem Kaugummi sind die beigelegten Tattoos, die in der Packung enthalten sind. Ansonsten ist an diesem Kaugummi nichts Spezielles. Der Geschmack ist zu Beginn recht fruchtig in Richtung Pfirsich. Aber dieser verfliegt nach wenigen Momenten bereits.

Akabe Gum:

Direkt noch ein Kaugummi. Dieser schmeckt sehr intensiv nach Cola und erinnert mich von der Weichheit an Hubba Bubba. Ein netter Nebeneffekt ist, dass die Zunge knallrot gefärbt wird. Das sieht dann so aus, als wäre die Zunge recht blutig. Im Gegensatz zum vorherigen Kaugummi hält sich der Geschmack deutlich länger.

NeruNeru Wizard – Apple:

Diese Verpackung enthält mal wieder ein „Bastelset“. Es schmeckt sehr interessant, dafür, dass man sich selbst eine Art Pampe zusammenmischt. Für Kinder dürfte das ein deutlich größerer Spaß sein, als für einen Erwachsenen. Da es dazu netterweise eine Videoanleitung gibt, könnt ihr euch dieses hier ansehen:

Puchi – Nori_Wasabi:

Der Name sagt eigentlich schon alles. Vorsichtig hatte ich diese Verpackung mit dem ungeliebten Wasabi geöffnet. Aber es kam kein strenger Wasabigeruch heraus. Diese Chips sehen aus wie Pringles, nur in klein. Zunächst hatte ich diese nur angeleckt, um zu testen wie schlimm der Wasabigeschmack ist. Doch zu meiner Überraschung war dieser gar nicht so schrecklich wie befürchtet. Es ist vielmehr eine dezente Note, die man zwar erschmecken kann, aber mich nicht sofort angewidert hat. Nein, diese kleinen Chips sind sogar lecker. Interessant war dann noch, als ich die Beschreibung dazu gelesen habe, dass da auch wieder ein wenig Seetanggeschmack enthalten ist. Diesen habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht erschmecken können. Obwohl hier also zwei Geschmacksnoten enthalten sind, die ich einzeln betrachtet absolut nicht leiden kann, ist diese Kombination mit den kleinen Chips doch sehr lecker. Sie haben nicht einmal einen großartigen Nachgeschmack. Ich frage mich, wie es sein kann, dass eine Kombination von zwei eher schlechten Geschmacksrichtungen eine relativ angenehme ergeben können.

Ramen Kitakata:

Das ist eine typische Nudelsuppe. Ich meine sogar, dass ich diese schon in mehreren Asiamärkten gesehen habe. Nudeln, ein paar Gemüsestückchen und Sauce dazu. Klassischer dürfte es kaum gehen. Außer man geht in ein asiatisches Restaurant und bestellt dort Suppe. Diese war, bzw. ist eine sehr leckere Zwischenmahlzeit. Sehr gut gewürzt durch die Sauce und angenehm zu essen. Eben eine Nudelsuppe, wie man sie sich vorstellt.

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3 Kommentare

  1. Sieh das Ganze mal so mit den Wasabi-Seetang-Chips:
    In Mathe haben wir doch mal gelernt, dass Minus mal Minus Plus ergibt.
    Vielleicht funktioniert das Prinzip in dem Fall auch.

    Sind wieder super interessante Sachen dabei 🙂

    Liebe Grüße aus Singapur!
    Michelle <3

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