Vernasche die Welt Snackbox – Oktober (Schweiz)

Gefreut habe ich mich schon auf diese Box, als feststand, dass dieses Mal die Schweiz das Land sein wird, aus dem die Leckereien kommen werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Schweizer unglaublich gute Schokolade machen können. Aus diesem Grund habe ich gehofft, dass viel leckere Schokolade drin sein würde.

Aber nicht nur Schokolade ist in dieser Box gewesen und deshalb höre ich auf zu schwärmen und futtere mich nun einmal durch die Leckereien, auch wenn die Gefahr besteht, dass mein Bauch danach rebellieren könnte.

 

Zweifel Provencale:

Begonnen wird nicht mit Schokolade, sondern mit Chips, die in Sonnenblumenöl geröstet wurden. Bevor ich jedoch die Packung öffnete, schaute ich im Beilageblättchen, was mich erwartet. Chips mit einer typischen französischen Kräutermischung aus Petersilie, Rosmarin, Thymian und Knoblauch. Das klingt doch mal nach etwas Spannendem.

Nach dem Öffnen kommt mir ein angenehmer Duft nach Kräutern entgegen. Und so schmecken diese Chips auch: nach Kräutern. Recht mild und nicht übertrieben. Es hat so ein wenig den Geschmack eines milden Salatdressings aber ist aussergewöhnlich lecker. Unerwartet lecker um ehrlich zu sein. Selbst meine Katze findet den Duft sehr anziehend.

 

Passion Noisettes:

Schokolade mit ganzen Haselnüssen sind jetzt nicht die neueste Erfindung, aber im Inneren der Schokolade ist eine cremige Pralinenfüllung und diese Kombination, insbesondere durch die zarte Schweizer Schokolade, ist genial. Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Schokoladen, die eine Füllung beinhalten, aber hier haben unsere lieben Eidgenossen etwas absolut Leckeres gezaubert. Mir tut es nur um die Menschen leid, die eine Nussallergie haben und diese Gaumenfreude nicht genießen können.

 

Kambly – Matterhorn:

Schokolade auf Keks. Vom Aussehen und dem ersten Geschmack erinnert mich diese Süßigkeit sehr an ein ähnliches Produkt aus dem Hause Leibniz. Dieses Biskuit, auf dem sich die Schokolade befindet, ist knusprig und man kann sehr gut erschmecken, dass es sich um Buttergebäck handelt. Die Vollmilchschokolade auf dem Keks ist mit kleinen Splittern aus Honig-Nougat versehen, die zusätzlich knuspern und den individuellen Geschmack dieses Snacks bekräftigen.

 

Choc Ovo:

Allein die Farbe der Verpackung kommt einem so bekannt vor, dass sich schon erahnen lässt, was darin sein könnte. Die Farbgebung mit dem Orange kommt von „Ovomaltine“. Das kannte ich bereits als Kakaogetränk oder auch als Brotaufstrich. Dementsprechend habe ich auch bei diesem Schokoriegel den mir bekannten Geschmack erwartet. Und was soll ich sagen? Es hat genau danach geschmeckt. Als würde man den Kakao essen anstelle ihn zu trinken. Aber eine Kleinigkeit kommt da noch hinzu, denn der Riegel ist mit Milchschokolade überzogen und dadurch schmeckt es noch schokoladiger. Definitiv sehr lecker und für jene, die Ovomaltine mögen, genau das Richtige.

 

Appenzeller Biberli:

Zuerst wusste ich nicht, was es denn eigentlich sein könnte, dieses runde Etwas. Aber nach dem Öffnen und dem ersten Biss, musste ich sofort an einen dezent gewürzten Lebkuchen denken. Und tatsächlich ist es eine Art Lebkuchen, denn die Konsistenz als auch die Würzung mit Zimt, Anis und weiteren Gewürzen erinnern sehr daran. Im Inneren befindet sich eine cremige Haselnussfüllung. Diese Kombination ist super, auch wenn es etwas trocken ist. Ein Glas Wasser dazu ist recht sinnvoll. Ja, Wasser, denn Getränke mit Geschmack dürften das Biberli nicht mehr so lecker schmecken lassen.VDWSB1017 (11 von 16)

 

Basler Leckerli:

Bevor ich mir durchgelesen habe, wonach diese quadratischen Stückli nun schmecken würden, habe ich einfach eines probiert. Es kam nämlich nur ein sehr dezenter Duft aus der Packung, der schwer einzuordnen war. Geschmacklich wusste ich sofort, dass dies ein Weihnachtsgebäck sein muss. Die typische Gewürzmischung, in der auch Zimt enthalten ist, kommt beim Essen sehr gut durch. Die Stückchen sind weich und sehr angenehm zu kauen. Dann habe ich lesen dürfen, dass die Gewürzmischung aus Zimt (sieh an), Muskat, Nelken und Mandeln besteht und die leichte Glasur aus Zucker mit Kirsch gemacht wurde. Ebenfalls ist auch Honig verarbeitet, den ich aber nicht so sehr rausschmecken konnte. Das Schöne an diesem Gebäck ist, dass es dies ganzjährig gibt und nicht nur zur Weihnachtszeit. In der Schweiz wird das Leckerli gerne zum Kaffee genommen.

 

Kägi:

Der Name ist jetzt nicht so vielsagend. Aber anscheinend mögen die Schweizer Haselnüsse sehr gerne, denn diese findet man in sehr vielen Süßigkeiten als Zutat. Auch beim Kägi ist es so. Nachdem ich die Schokolade ausgepackt hatte, biss ich hinein und da kam mir der Geschmack doch sehr bekannt vor, wenngleich natürlich nicht identisch. Vielleicht kennt der ein oder andere den polnischen Schokoriegel „Prince Polo“? Der dünne Schokoladenüberzug und die feinen Waffelchen in der Mitte sind sehr lecker und leicht zu zerbeißen. Die Schokolade drum rum ist, wie solle es auch anders sein, herzhaft und lecker.

 

Branches:

Verschiedene Schokoriegel, die einzeln verpackt sind. Bei diesen vier Riegeln, die farblich unterschiedlich verpackt sind, fällt mir eine geschmacklich genaue Trennung voneinander sehr schwer. Die Schokolade jedenfalls ist knusprig, wie der Riegel an sich, jedoch muss man nicht befürchten, dass man auf einem Stein herumkaut. Es verbirgt sich ein leichter Geschmack von Pistazien, der mit der Schokolade einhergeht. Eine schöne Abwechslung bei der hiesigen Vielfalt an Schokoriegeln.VDWSB1017 (16 von 16)

 

Dass man den Schweizern in Sachen Schokolade nichts vormachen kann, beweist diese Snackbox absolut. Ich bin von den Sachen absolut fasziniert und wenn ich mich nicht zusammengerissen hätte, wäre ich mit bösen Magenschmerzen aus dieser Testung herausgekommen. Jede Süßigkeit hat ihre eigene Nuance und die Schokolade ist wirklich die beste, die es gibt. So zumindest meine subjektive Meinung dazu. Da sich häufig Nüsse als Zutat in der Schokolade befinden, werden Allergiker leider nicht in den Genuss dieser leckeren Süßigkeiten kommen können. Also bitte vorsichtig sein, wenn solche Sachen probiert werden.

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