Vorne solide – hinten sicher: die Löwen Frankfurt feiern einen 5:0 Erfolg gegen den EHC Freiburg

Nach den Ausflügen zum Basketball wurde es natürlich wieder Zeit für eine Sportart mit deutlich mehr Körperkontakt. Nämlich Eishockey. Mit mir verbrachten weitere 4.049 Zuschauer und natürlich Staff und Pressevertreter den Abend in der Eissporthalle. Auch „Blacky“ war mal wieder vor Ort und ein in Eile scheinender „Storch“ aka Stadionsprecher rannte zügig von A nach B über C. Aber er war pünktlich zur Mannschaftsvorstellung auf dem Eis.

Danach sahen die Zuschauer ein Spiel, das von der ersten bis zur letzten Minute optisch über alle drei Drittel hinweg gleich aussah: die Löwen bestimmten das Spiel, erarbeiteten sich Chancen und standen in der Defensive zumeist sehr sicher.

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Wurde der Puck verloren, so wurde diesem nachgegangen. Abgesichert wurde schnell, sodass der Gegner aus Freiburg nur selten in der Offensive stattfand. Größere Chancen hatten die Freiburger jedoch nicht und wenn es doch mal etwas brenzliger wurde, war Kucis mit der Fanghand zur Stelle, doch häufiger waren es die Defensivspieler, die Pucks abfingen und angreifende Freiburger von ihrem Vorhaben abhielten.

Jimmy Hertel muss mit einer Spieldauerstrafe vom Eis

Durch die aufgekommene Frustration bei den Gästen kam es hier und da zu einigen kleinen Handgemengen, welche aber schnell aufgelöst wurden. Das „Highlight“ hierbei gab es im zweiten Drittel, als sich mehrere Spieler vor Hertels Tor über einen Haufen legten und dieser, den aus seiner Sicht Schuldigen Tousignant, als Boxsack benutzte. Da er dies auch dann noch fortsetzte als Tousignant, der sich ohnehin nicht wehren konnte in dieser Situation, schon in Schutzhaltung war, gab es Folgerichtig die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen ihn.

Das war übrigens das erste Mal in all den Jahren, in denen ich Eishockey schaue, dass ein Torwart diese Strafe bekam. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:0 für die Löwen.

Apropos Tore, die fielen natürlich auch. Dabei dauerte es schon eine gute Viertelstunde ehe das erste Tor fiel. Es war in einer Überzahlsituation, in der es eine schöne Passstafette gab, welche von halblinker Position abgeschlossen wurde. Zuvor waren die Versuche knapp am Tor vorbeigegangen oder der zu dem Zeitpunkt noch im Tor stehende Hertel verhinderte den Einschlag.

Auch im zweiten Drittel erspielten sich die Löwen viele Chancen und ein strammer Schuss von halbrechter Position, der einem Strich glich, schlug wortwörtlich im Tor ein. Der wäre wahrscheinlich auch durch den Fanghandschuh gegangen.

Ebenfalls im zweiten Drittel, als die Löwen die 5minütige Überzahl spielten, konnten sie binnen 26 Sekunden von 2:0 auf 4:0 erhöhen. Da gab es für Matthias Nemec, der nun das Freiburger Tor hütete, nicht viel zu halten.

Im letzten Drittel wurde es etwas langsamer angegangen, doch auch in diesem war ein Angriff erfolgreich. Pistilli überwand Nemec nach gut sieben Minuten und stellte auf 5:0, gleichermaßen der Endstand in diesem Spiel.

Löwen Frankfurt – EHC Freiburg 5:0 (1:0 3:0 1:0)

1:0 Maximilian Faber ( Eduard Lewandowski , Daniel Spang ) PP1 14:37
2:0 Maximilian Eisenmenger ( Eduard Lewandowski , Daniel Spang ) EQ 26:16
3:0 Adam Mitchell ( Maximilian Faber , Eduard Lewandowski ) PP1 34:45
4:0 Maximilian Faber ( Eduard Lewandowski , Daniel Spang ) PP1 35:11
5:0 Matthew Pistilli ( Tim Schüle , Dalton Yorke ) EQ 47:08

Zuschauer: 4.049

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